Ziel dieses Tutorials
Dieses Tutorial hilft Ihnen dabei zu entscheiden:
- Welche Hardware Sie für OpenClaw benötigen
- Welche Variante am besten zu Ihrem Unternehmen passt
Grundprinzip
OpenClaw hat sehr geringe Mindestanforderungen und kann auf vielen Geräten laufen.
Mindestanforderungen:
- CPU: 2 Kerne reichen aus
- RAM: mindestens 4 GB
Damit läuft OpenClaw bereits stabil.
Option 1: Einfache und günstige Hardware (empfohlen für Einsteiger)
Geeignet sind zum Beispiel:
- Mini-PCs, zum Beispiel von HP oder Lenovo
- ältere Büro-PCs
- gebrauchte Rechner
- ältere Laptops
Selbst ältere Geräte reichen in vielen F?llen bereits völlig aus.
Vorteile:
- sehr günstig oder sogar kostenlos, wenn bereits Hardware vorhanden ist
- einfach umzusetzen
- perfekt für erste Tests
Einsatz:
1 Gerät = 1 OpenClaw-Agent
Sie können mehrere Geräte problemlos parallel betreiben.
Option 2: Virtueller Server (einfachste Lösung)
Empfehlung für den Start:
Nutzen Sie einen virtuellen PC direkt bei tricoma.
Vorteile:
- kein technisches Einrichten notwendig
- sofort einsatzbereit
- Support und Einweisung inklusive
Ideal für:
- Einsteiger
- Kunden ohne IT-Erfahrung
Option 3: Mehrere Geräte im Büro
Szenario:
Mehrere kleine PCs im Büro, wobei jeder Mitarbeiter oder jeder Agent ein eigenes System bekommt.
Vorteile:
- einfach skalierbar
- günstige Hardware nutzbar
Nachteile:
- höherer Stromverbrauch
- mehr Geräte bedeuten mehr Wartung
Option 4: Virtualisierung mit Proxmox (für Fortgeschrittene)
Konzept:
Ein leistungsstarker Server wird in viele virtuelle PCs aufgeteilt.
So funktioniert es:
- Ein großer Server wird in mehrere virtuelle Maschinen aufgeteilt
- Jede VM läuft wie ein eigener Computer mit Ubuntu und OpenClaw
Anforderungen:
- viel RAM, zum Beispiel 64 bis 128 GB oder mehr
- starke CPU
Beispiel:
10 Agenten mit je 6 GB RAM benötigen etwa 60 GB RAM.
Vorteile:
- weniger physische Hardware nötig
- stromsparender
- zentral verwaltbar
Nachteile:
- höhere Einstiegskosten
- technisches Know-how erforderlich
Option 5: Eigene KI und eigene Server (High-End-Lösung)
Konzept:
Eine eigene KI-Infrastruktur wird direkt im Unternehmen betrieben.
Vorteile:
- keine laufenden Kosten für externe KI-Anbieter, zum Beispiel Tokenkosten
- volle Kontrolle über die eigenen Daten
- höchste Skalierbarkeit
Beispiel-Hardware:
GPU-Server, zum Beispiel mit NVIDIA-Grafikkarten.
Kostenrahmen:
- einfache KI-Server: ca. 5.000 bis 10.000 ?
- größere Systeme: 40.000 ? und mehr
- große Setups: auch sechsstellige Beträge
Einsatz:
- viele Agenten gleichzeitig
- Bild- und Videogenerierung
- eigene KI-Modelle
Wichtig:
Das ist eine Investition, die sich bei intensiver Nutzung langfristig lohnen kann.
- 24/7-Betrieb möglich
- stark skalierbar
- kann Personalkosten reduzieren
Vergleich der Optionen
| Option | Aufwand | Kosten | Für wen geeignet |
|---|---|---|---|
| Virtueller Server (tricoma) | sehr gering | niedrig | Einsteiger |
| Einzel-PC | gering | niedrig | kleine Setups |
| Mehrere PCs | gering bis mittel | mittel | wachsende Nutzung |
| Proxmox-Server | mittel bis hoch | mittel bis höher | fortgeschrittene Nutzer |
| Eigene KI-Server | hoch | hoch | größere Unternehmen |
Empfehlung aus der Praxis
Einsteiger:
Virtuellen Server bei tricoma nutzen
Fortgeschrittene:
Eigene kleine Hardware einsetzen
Skalierung:
Proxmox oder zentrale Serverlösung verwenden
High-End und größere Unternehmen:
Eigene KI-Infrastruktur aufbauen
Fazit
OpenClaw läuft auf fast jeder Hardware. Der Einstieg ist sehr günstig möglich und die Skalierung reicht bis hin zu vollständigen KI-Serverlandschaften.
Sie können klein starten und jederzeit wachsen.